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KI-generiert

Harvard-Studie: Dieser heimliche Kommunikationsfehler ruiniert gute Entscheidungen

Published on 06.10.2026

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Täglich treffen wir unzählige Entscheidungen, sei es im Beruf, bei der privaten Zukunftsplanung oder in der Partnerschaft. Oftmals tun wir dies nicht alleine, sondern stimmen uns mit anderen ab. Doch genau hier lauert eine unscheinbare Gefahr, vor der die renommierte Harvard-Professorin Leslie John warnt. Ein vermeintlich harmloser, aber folgenschwerer Kommunikationsfehler schleicht sich fast unbemerkt in unsere Gespräche ein und kann dazu führen, dass wir am Ende schlechtere Entscheidungen treffen. Es handelt sich dabei um die voreilige Annahme, bereits genau zu wissen, was das Gegenüber denkt oder will.

In der Psychologie wird dieses Phänomen oft als eine Form der illusionären Gedankenleserei bezeichnet. Wir neigen dazu, Lücken in der Kommunikation mit unseren eigenen Erwartungen und Projektionen zu füllen. Anstatt offen nachzufragen, gehen wir stillschweigend davon aus, dass unsere Partner, Kollegen oder Berater dieselben Prioritäten setzen wie wir selbst. Dies geschieht meist nicht aus böser Absicht, sondern um im Alltag kognitive Energie zu sparen. Doch diese Abkürzung im Gehirn verzerrt die Realität und führt laut der Harvard-Expertin dazu, dass wertvolle Informationen ungenutzt bleiben und Kompromisse geschlossen werden, die eigentlich niemandem nützen.

Besonders deutlich wird dies bei gemeinsamen finanziellen oder weitreichenden Lebensentscheidungen. Wenn beispielsweise Paare über die Anschaffung einer Immobilie, die Altersvorsorge oder größere Anschaffungen sprechen, führt das Schweigen über die tatsächlichen Wünsche oft zu Frustration. Man wählt vielleicht einen Weg, von dem man fälschlicherweise glaubt, dass der andere ihn bevorzugt, während dieser eigentlich ganz andere Vorstellungen hatte. Um solche Fehlentscheidungen zu vermeiden, rät die Wissenschaftlerin zu einer Kultur der Offenheit und zu gezielten Fragen. Man sollte die eigenen Annahmen stets laut aussprechen und aktiv hinterfragen, anstatt sie als gegeben hinzunehmen.

Am Ende zeigt die Forschung aus Harvard, dass eine verbesserte Kommunikation der Schlüssel zu besseren Ergebnissen ist. Wer lernt, die eigenen Annahmen zu überprüfen und dem Gegenüber wirklich zuzuhören, schützt sich vor unüberlegten Schritten und Fehltritten. Dies gilt für den Verhandlungstisch im Beruf ebenso wie für den Küchentisch zu Hause. Es geht nicht darum, Risiken im Leben komplett auszuschließen, sondern die Basis, auf der wir unsere Entscheidungen treffen, auf solide und ehrliche Füße zu stellen.

Source: finnhub - A Harvard expert says this ‘sneaky’ communication mistake can lead to worse decisions